Die Hauptfassade des Gebäudes führt die raumbildende Kante des Sechseläutenplatzes weiter. Die drei weiteren Fassaden, zu den Nachbargebäuden sowie zum geöffneten Innenhof gerichtet, besitzen dieselben Elemente und Proportionen wie die Fassade zum Sechseläutenplatz.
Das Erdgeschoss bietet mit seiner Geometrie ein besonderes räumliches Erlebnis. Der über den Stützen auskragende Büro- und Wohnbau macht, mit seiner minimalen Grundfläche, nur einen kleinen Abdruck auf dem öffentlichen Raum zwischen Sechseläutenplatz und dem Innenhof des Blockrandes und bildet durch die nach innen versetzte Fassade eine Schwelle zwischen diesen beiden Räumen.
Die, zwischen die Stützen gespannte Glasfassade kann bei gutem Wetter geöffnet werden und ermöglicht die Vergrösserung des innenliegenden Nutzung auf den Aussenraum.
Um die besondere Blickbeziehung zur Oper sowie zum Zürichsee hervorzuheben, werden an der Fassade kleine Balkone gestaltet, die aufgrund ihrer Größe zu kurzen Aufenthalten und bewusstem Betrachten dienen, jedoch nicht für eine Möblierung ausreichen.
Der Zutritt zwischen die Schotten ist sehr schmal, doch kurz nach der Tür weitet sich der Balkon, eine um 45° geneigte Wand leitet den Blick und öffnet sich in Richtung Oper und See. Besucher, die aus der Richtung des Bellevue zum Gebäude herantreten, erleben eine geschlossene Fassade während ich diese zur Oper sowie zum See sehr geöffnet zeigt.
Um einen geeigneten oberen Gebäudeabschluss zu bilden, bezieht sich das Obergeschoss in einer abgewandelten Form auf das Erdgeschoss. Hier entsteht durch das Zurückversetzen der Fassade ein schmaler Umgang, der auch Besuchern des Cafés / Restaurants im obersten Geschoss die Möglichkeit bietet, das besondere Panorama zu geniessen.


01 Schwarzplan. 02 Quartierplan. 03 Situationsplan.




Grundriss Erdgeschoss.



Ansicht Theaterstrasse




Fassade See und Stadt.




Arbeiten. Sport und Caféteria. Wohnen. Restaurant.





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